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Dr. med. Selina Merkelbach-Böhm

Mein Weg zur ganzheitlichen Heilkunde- oder die grössten Geschenke sind oft am hässlichsten verpackt

 

Seit dem Beginn des Medizinstudium hat mich das Heilen von Krankheiten mehr interessiert als das Behandeln von Symptomen. Auch wenn ich mir zu Beginn nicht sicher war, ob ich nicht eher in der Forschung arbeiten will um neue Medikamente zu finden, entdeckte ich schnell meine Liebe zur Arbeit mit Patienten. Ich höre unglaublich gerne Geschichten und was gibt es spannenderes und berührenderes als wahre Lebensgeschichten? Meine Neugier und meine Begeisterung für das Begleiten von Patienten haben mich schon im Studium viele schöne und denkwürdige Erfahrungen machen lassen.

 

Gegen Ende meines Studium öffnete sich mir die Tür zu chinesischen Medizin. Ich machte die Ausbildung in Akupunktur (A-Diplom) und TUINA (chinesischer manueller Medizin) bei der SMS in München. Endlich hatte ich Antworten auf Fragen wie: warum werden wir unter bestimmten Umständen schneller krank, was haben unsere Gefühle mit bestimmten Krankheitsbildern zu tun und was kann man machen, wenn die Schulmedizin an ihre Grenzen kommt.

 

Persönlich war ich zum Abschluss des Studiums in einer Krise. Ich war mir über lange Zeit sicher gewesen, dass ich Fachärztin für Kinderheilkunde werden wollte und plötzlich wurde mir klar, dass ich dem Leiden und möglichen Sterben der Kinder nicht gewachsen war. Ausserdem brauchte ich einen Ort an dem ich ganzheitlicher Denken und Arbeiten konnte, als das in einem Kinderspital zu dieser Zeit der Fall war.

 

Ich entschied mich daher für die Weiterbildung zur Fachärztin für Physikalische Medizin und Rehabilitation und begann meine Arbeit in unterschiedlichen Rehakliniken, der Psychiatrie und in der Inneren Medizin. Während der ganzen Zeit konnte ich immer wieder Patienten über lange Zeit begleiten, Ihnen helfen das was sie erlebt haben einzuordnen und einen (neuen) Sinn in ihrem Leben zu finden. Die chinesische Medizin gab mir dabei vor allem die Sprache und ein Grundverständnis vom Menschen, behandelt mit Akupunktur oder TUINA habe ich in dieser Zeit kaum, dazu fehlte die Zeit.

 

Mit den Geburten der Kinder rückten neue Themen und neue Weiterbildungen in den Focus. Ich kam in Kontakt mit körperpsychotherapeutischen Therapien, machte selber Erfahrungen für mich damit und begann die Ausbildung in Integral Somatic Psychology bei Raja Selvam. Dies gab mir plötzlich ein Werkzeug in die Hand, um die Erfahrung, die mit meinen vielen Schmerzpatienten gemacht hatte, nämlich das Trauma, Schock und psychische sowie körperliche Verletzungen gespeichert werden, und zu unerklärbaren körperlichen Schmerzen führen können, zu verstehen und, was viel wichtiger war, zu behandeln.

Von  Oktober 14- Juli 17  arbeitete ich in einer Hausarztpraxis und machte viel mehr die Medizin die mir Spass macht als alle die Jahre zuvor. Ich hatte das grosse Privileg Menschen auf ihrem Weg durch Höhen und Tiefen begeiten zu dürfen. Ich durfte teilhaben an Ihren Geschichten, behandlete Schnupfen, Schnitte, Verstauchungen, Rückenschmerzen, begleitete Krebserkranungen und entzündliche Erkrankungen ... vor allem Schulmedizinisch und doch nicht ganz, denn das andere Wissen lässt sich ja nicht ausschalten und hatte hier auch seinen Platz.

 Die grössten Geschenke kommen oft hässlich verpackt. Im Frühjahr 2015 erlebte ich eine der grössten Krisen meines Lebens in der sich meine Vorstellung davon, wie mein Leben verlaufen würde auf den Kopf stellte. Im Entschluss die Perlen in all dem Schwierigen zu finden, lernte ich in den letzten Jahren viel über den Einfluss von Traumen und Kindheitserfahrungen auf die Art der Kommunikation (auch in der Partnerschaft) und wie man diese heilen kann. Ich lernte schamanisch Reisen bei Jolanda Riedi. Ich kam in Kontakt mit unterschiedlichen Meditationstechniken aus ganz verschiedenen Schulen. Ich begann immer mehr zu verstehen, wie wir uns in vielen Bereichen unsere Realität, wie wir das Leben sehen und erleben, selbst erschaffen und wie wir sie dementsprechend auch ändern können. Als neues Verfahren eignete ich mir EFT (Emotional Freedom Technik) oder auch Tapping an, das körperpsychotherapeutische Grundsätze (einen sicheren Raum schaffen für das Wahrnehmen und Zulassen von Gefühlen) mit TCM (Anwendung von Klopfakkupressur) verbindet.

 Im November 2016, habe ich, einmal mehr aus einer Krise heraus, zur Ergänzung meines Spektrums eine Ausbildung in klassischer Homöopathie begonnen. Auch diese lasse ich immer mehr in meinen Alltag einfliessen, als eine Möglichkeit auf einer anderen Ebene Selbstheilungsprozesse zu unterstützen.

Um noch besser Entwicklungsprozesse begleiten zu können habe ich 2018 noch eine Ausbildung zum zertifzierten Coach gemacht. Ich habe gemerkt, dass es ganz essentiell auf die richtigen Fragen ankommt, dann kommen die Antworten, die einen weiterbringen, von alleine.

Jetzt wurde es Zeit mich auf eigene Beine zu Stellen und meine eigene Praxis zu eröffnen. Ich freue mich sehr über diese neue Erfahrung und über die Wege die ich mit meinen Patienten dort gehen darf!

Am Ende wird alles gut und wenn es noch nicht gut ist, dann ist es nicht das Ende (Oscar Wilde)

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